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Mandanteninformationen für Dezember 2018

A. Abgrenzungsposten für Zinszuschuss: Auflösungsertrag gehört zum Aufgabegewinn Anders als laufende Gewinne können Betriebsaufgabegewinne mit einem ermäßigten Steuersatz nach der sogenannten Fünftelregelung versteuert werden. Ist der Betriebsinhaber mindestens 55 Jahre alt bzw. dauernd berufsunfähig, kann der Aufgabegewinn zudem um einen Steuerfreibetrag von bis zu 45.000 € gemindert werden. Ein Landwirt aus Niedersachsen

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Mandanteninformationen für November 2018

A. Aberkanntes Fahrtenbuch: Muss Ausgleichszahlung des Arbeitgebers für Steuerschaden versteuert werden? Wenn ein Fahrtenbuch vom Finanzamt als nicht ordnungsgemäß eingestuft wird, hat dies in der Regel erhebliche steuererhöhende Folgen. Diese Erfahrung musste kürzlich auch ein Arbeitnehmer machen, der in einer gehobenen Position tätig war und von seinem Arbeitgeber einen Dienstwagen

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Mandanteninformationen für Oktober 2018

A. Periodengerechte Gewinnabgrenzung: Betriebsausgaben zu Provisionsvorschüssen sind nicht zu verlagern Zur periodengerechten Gewinnabgrenzung müssen bilanzierende Unternehmen sogenannte Rech­nungsabgrenzungsposten (RAP) bilden. Fallen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag an, die erst nach diesem Stichtag als gewinnmindernder Aufwand zu erfassen sind, ist ein aktiver RAP zu bilden, worüber die gewinnmindernde Wirkung in die nächste Periode

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Mandanteninformationen für September 2018

A. Fremdgeschäftsführer einer GmbH: Gehaltsansparung für vorzeitigen Ruhestand führt noch nicht zu Lohnzufluss Wenn Arbeitsparteien ein sogenanntes Zeitwertkonto einrichten, kann der Arbeitnehmer darauf Teile seines fälligen Arbeitslohns „ansparen“, um diesen dann in einer späteren Freistellungsphase – bei­spielsweise dem vorgezogenen Ruhestand – ausgezahlt zu bekommen. Die Finanzverwaltung vertritt den steuergünstigen Standpunkt,

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Mandanteninformationen für August 2018

A. Ausstieg aus „teurer“ Altersversorgung: Wechselprämie des Arbeitgebers unterliegt ermäßigtem Steuersatz Mit steigendem Einkommen klettert auch der Einkommensteuersatz des Steuerzahlers – bei Spitzenverdienern auf bis zu 45 %. Um die steuererhöhende Progressionswirkung abzuschwächen, dürfen außerordentliche Einkünfte wie beispielsweise Abfindungen und Entschädigungen mit einem ermäßigten Steuersatz versteuert werden. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat

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Mandanteninformationen für Juli 2018

A.    Berechnung der Grundsteuer: Einheitsbewertung ist verfassungswidrig Im April 2018 hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) die Einheitsbewertung von Grundbesitz als Grundlage für die Grundsteuerberechnung für verfassungswidrig erklärt. Der Grund: Die Einheitswerte werden in den alten Bundesländern noch immer nach den Wertverhältnissen vom 01.01.1964 errechnet. Hinweis: In den neuen Bundesländern wird sogar noch auf

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Mandanteninformationen für Juni 2018

A.    Grunderwerbsteuer: Entgeltliche Mieterdienstbarkeit unterliegt nicht dem Steuerzugriff Wer in Deutschland eine Immobilie kauft, muss – je nach Bundesland – eine Grunderwerbsteuer von 3,5 % bis 6,5 % einkalkulieren. Berechnet wird die Steuer auf den Kaufpreis einschließlich der vom Käufer übernommenen sonstigen Leistungen und der dem Verkäufer vorbehaltenen Nutzungen (= Gegenleistung). Als „sonstige

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Mandanteninformationen für Mai 2018

A.    Investitionsabzugsbetrag der Gesamthand: Abschreibung im Sonderbetriebsvermögen möglich Um Abschreibungspotential von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens schon vor deren Anschaffung nutzen zu können, dürfen kleine und mittlere Betriebe sogenannte Investitions­abzugsbeträge i.H.v. maximal 40 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten bilden. Durch diese Abzugsposten können sie ihren Gewinn und somit die Steuerlast vor der Investition senken,

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Mandanteninformationen für April 2018

Doppelte Haushaltsführung: Nahe gelegene Hauptwohnung schließt Kostenabzug aus Damit Arbeitnehmer die Kosten einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung als Werbungskosten absetzen können, müssen zwei zentrale Voraussetzungen erfüllt sein: Die beruf­liche Wohnung (Zweitwohnung) muss sich am Ort der ersten Tätigkeitsstätte befinden, und der eigene Hausstand (Hauptwohnung) muss außerhalb dieses Ortes liegen. Befindet

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Merkblatt “Neues Beitragsverfahren für freiwillig Versicherte”

Sehr geehrte Damen und Herren, das Beitragsverfahren für freiwillig gesetzlich krankenversicherte Selbstständige wurde durch das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelverordnung vom 04. April 2017 grundlegend reformiert und ist zum 01. Januar 2018 in Kraft getreten. Die Änderungen bitten wir dem als Anlage beigefügten Merkblatt “Neues Beitragsverfahren für freiwillig Versicherte”

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